REIST Division

Zentrierte Restarithmetik und ein dokumentierter Research-Token-Pilot

REIST beschreibt eine implementierungsorientierte Verwendung zentrierter Reste für additionsdominierte modulare Rechenkerne. Ein davon getrennter ERC-20-Pilot ist zur Anerkennung reproduzierbarer Implementierungen und unabhängiger Prüfungen vorgesehen.

Einordnung: Das Verfahren funktioniert ohne Token. Es gibt kein Investmentangebot; der Token vermittelt weder Beteiligungs-, Rücknahme- noch Renditerechte und ist kein wissenschaftlicher Gütestempel.

Zentrierter Rest Voraussetzung: B > 0
T = qB + r
−B/2 +B/2

−B/2 ≤ r < B/2

Klassisch17 = 1 · 10 + 7 REIST17 = 2 · 10 − 3

Projektstatus

Vertrag
14 lokale Tests bestanden
Base Sepolia
nicht deployed
Mainnet
nicht freigegeben
Tokenverkauf
nicht vorgesehen
Externes Audit
noch nicht erfolgt

Anwendungsbereich und Invariante

Zentrierte Reste sind mathematisch klassisch. Der Beitrag von REIST liegt in ihrer implementierungsorientierten Verwendung als persistenter Zustand für additionsdominierte modulare Kerne.

Betragskleiner Rest

Positive und negative Abweichungen werden symmetrisch um null dargestellt. Der Rest wird als bidirektionaler Korrekturterm gelesen.

Persistente Invariante

Bleiben Zustand und Schrittweite zentriert, führt höchstens eine ±B-Korrektur die Summe wieder in das Zielintervall.

Hardwarefreundlich

Addition, Vergleiche und Masken ermöglichen branchless Code, SIMD-Vektorisierung und einen kleinen FPGA-Rechenpfad.

Berichtete Ergebnisse

Alle Werte beziehen sich auf die im kanonischen deutschen Paper dokumentierten Plattformen, Compilerstufen und Baselines. Sie sind keine allgemeine Leistungszusage.

Quellenstatus: Die folgende Tabelle stammt aus dem kanonischen, auf Zenodo veröffentlichten deutschen Paper (SHA-256 369B9FB75C1B6D4C2CBBA91FF63DB4420900AB30B6EEC137BFD72290AE7D45C4), DOI 10.5281/zenodo.21206471, veröffentlicht am 5. Juli 2026 unter CC BY 4.0.

Berichtete Messwerte des kanonischen deutschen Papers
WorkloadErgebnisMesskontext
Modularer Additionszähler2,1–4,4×Apple M2 Pro · O3 bis NEON
Modularer Additionszähler7,9–8,9×Intel i9-14900K · O3
Polynomielle Addition4,3–4,5×Apple M2 Pro · O3/NEON
Polynomielle Additionbis 17,0×Intel i9-14900K · AVX2
Rückgekoppelter FPGA-Akkumulator1 Takt/SchrittGW2A-18; isolierte 32-Bit-Korrektureinheit: 161,8 MHz · 101 Logikzellen

Negativ- und Neutralkontrollen

  • Reine Restberechnung: scalar O3 ungefähr gleich; x86-SIMD im Test langsamer.
  • Kein struktureller Ansatzpunkt bei ARX-Code wie ChaCha20; der gemessene Durchsatz wurde als unverändert eingeordnet.
  • Hash-Mixing unter O3/SIMD etwa 15–25 % langsamer; O0 deutlich schlechter.
  • Ohne O3/SIMD kann branchless REIST langsamer sein.

Festes ERC‑20-Modell für einen Testnet-Pilot

Der Token ist als übertragbares Anerkennungsmittel für geprüfte Forschungsbeiträge vorgesehen; Auswahl und Review bleiben off-chain. Er beschleunigt das Framework nicht. Der Zugang zu Paper und Code ist nicht an Tokenbesitz gebunden. Es besteht kein Anspruch auf Rendite oder Rücknahme.

Name
REIST Research Token
Symbol
REIST
Menge
1.000.000
Standard
ERC‑20 · 18 Dezimalstellen
Mint/Tax/Blacklist
nicht vorhanden
Pilotnetz
Base Sepolia · ohne zugesicherten Wert
Genesis-Verteilung
ZweckMengeAnteil
Research Rewards700.00070 %
Ecosystem Treasury200.00020 %
Founder Vesting100.00010 %

Founder: 1 Jahr Cliff, 3 Jahre linear. Am Cliff ist ein Drittel freigeschaltet. Geplant zum Start: 0 % Verkauf, 0 % DEX-Liquidität. Das ist Projektpolitik, keine technische Transfersperre.

Vergabe nach dokumentierter Prüfung

Keine Belohnungen für Werbung, Trading oder Reichweite. Geeignet sind Implementierungen, Reproduktionen, Hardware-Portierungen und belastbare negative Resultate.

  1. 01Scopeöffentliches Issue und Kriterien
  2. 02ArtefaktCode, Rohdaten und Hash
  3. 03ReviewReproduktion und Konflikte
  4. 04TransferSafe-Transaktion mit Beleg

Bounty-Register

  • REIST-B001CPU-Reproduktion Neue CPU, Rohdaten, Baseline und Negativkontrolle. Entwurf
  • REIST-B002Rust-Referenz Gerade und ungerade Moduli mit Eigenschaftstests. Entwurf
  • REIST-B003RISC‑V-Portierung Compilervergleich, Assembly und reproduzierbare Messung. Entwurf
Maschinenlesbares Register (JSON)

Aktive Bounties: 0 · Akzeptierte Beiträge: 0. Gezählt werden ausschließlich öffentlich dokumentierte Bounties und akzeptierte Beiträge.

Vorhandene Arbeiten und offene Voraussetzungen

Heute vorhanden

  • lokaler, nicht upgradefähiger Vertragsentwurf
  • im Konstruktor fest definierte Genesis-Verteilung
  • automatisch erzeugtes Founder-Vesting
  • lokale Tests und Deployment-Invarianten
  • öffentlicher, historienfreier Token-Release-Quellstand
  • privater Kanal für sensible Sicherheitsmeldungen
  • vorbereitete Bounty- und Registerformate

Noch offen

  • Base-Sepolia-Deployment und Explorer-Verifizierung
  • vollständige öffentliche FPGA-Quellen
  • getrennte Treasury-Safes und Signer
  • externes Contract-Review
  • rechtliche Freigabe für Schritte mit wirtschaftlicher Relevanz
Release-Gate

Kanonische wissenschaftliche Referenz

Für den Token-Piloten gilt DOI 10.5281/zenodo.21206471 als kanonisch. DOI 10.5281/zenodo.17897540 bleibt als frühere öffentliche Version 2.0 historisch referenziert. Zenodo führt den kanonischen Datensatz als neue Version dieses Vorgängers; die Kennungen sind nicht identisch.

Nächste Arbeitsschritte

  1. Getrennte Treasury-Safes und Signer festlegen.
  2. Verträge auf Base Sepolia bereitstellen und verifizieren.
  3. Erstes Reproduktions-Bounty als öffentliches Issue anlegen.
  4. Mainnet erst nach dokumentiertem Nutzen, Audit und Rechtsprüfung bewerten.